Klimawandel ist Krieg: Frieden mit Fridays for Future

Beim Klimaschutz hat die Bundesregierung völlig versagt. Das wird vor allem die SPD ihre Zukunft kosten.
Wer „die schwarze Null“ für wichtiger hält als einen sofortigen Einstieg in die CO2-Besteuerung, der ist beim Klimaschutz selber eine Null. Wer über Arbeitsplätze jammert und deswegen wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschiebt, der wird sich bald über den Verlust von Arbeitsplätzen wundern, die gerade wegen mangelnden Klimaschutzes verlorengehen. Dagegen schafft Klimaschutz massenhaft neue Arbeitsplätze beispielsweise im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und bei der Bahn sowie in Klima- und Umwelttechnik oder beim Heizungsbau.
Arbeitsplätze sind zudem kein Wert an sich. Rüstungsproduktion und Waffenhandel sollten sofort enden. Sie verschwenden wertvolle Ressourcen zur Zerstörung wertvoller Ressourcen und zur Ermordung von Menschen.
Armeen müssen zu Zivilschutzorganisationen umgebaut werden, die bei Katastrophen Menschenleben retten. Dergleichen wird bei zunehmender Klimakrise immer wichtiger werden. Dagegen müssen Krieg und Übungen zur Vorbereitung auf Kriege aufhören.
Der größte Klimaverschmutzer der Welt ist die US-Army. Die Forderung nach Rüstungskonversion ist somit eine zentrale Forderung für nachhaltigen Klimaschutz. Die Bewegung für Klimaschutz sollte sich darum auch als Friedensbewegung begreifen, die das friedliche Zusammenleben der Menschen in aller Welt ohne Sorge um Hunter und Not anstrebt.

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