Blackmail wegen Blackwater – US-Regierung verlängert Vertrag

05.04.2008 – FJH

Verlängert hat die US-Regierung den Vertrag mit der umstrittenen „Sicherheitsfirma“ Blackwater. Ein weiteres Jahr lang sollen die „Schwarzen Sheriffs“ des US-Unternehmens im Irak als Personenschützer und „Sicherheitsleute“ arbeiten.

Nach Angaben der US-Regierung hat die afghanische Regierung in die Vertragsverlängerung eingewilligt. Das freilich hat sie vermutlich nicht ganz ohne Druck getan. Denn in Afghanistan steht der Name
„Blackwater“ für ein Massaker an 17 Zivilisten in der Hauptstadt Bagdad und für blindwütige Schießereien.

Doch US-Präsident George W. Bush braucht Blackwater im Irak für die Drecksarbeit. Sonst wäre wohl niemand bereit, dort Personen- und Objektschutz zu übernehmen.

Wie die Blackwater-Söldner das allerdings tun, da sträuben sich bei allen friedliebenden Menschen die Haare. Treffender als mit dem altbekannten Ausdruck „Wildwest-Manier“ kann man es wohl kaum beschreiben: „Erst schießen, dann fragen!“

Franz-Josef Hanke

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