In der Fremde ist die Freiheit ein hohes Gut – Wenn die mutigen Mönche Demonstranten in Deutschland wären

28.09.2007 – FJH

Mit großer Sympathie verfolgt die westliche Welt die Aktivitäten der mutigen Mönche von Myanmar. Wie aber würden die Massenmedien berichten, wändten sich die Mnenschen in Deutschland, einem anderen europäischen Land oder auch die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika ähnlich konsequent gegen ihre Regierung?

Geradezu heldenhaft agieren Burmas buddhistische Mönche angesichts der drohenden Todesgefahr. Neun Menschen hat die Militärjunta dort im Laufe der Aufstände bereits ermordet. Darunter befand sich auch ein japanischer Pressefotograf.

Trotz des brutalen Eingreifens des Militärs sind die Protestierer in Rangun weiterhin friedlich. Und sie demonstrieren weiter, obwohl Soldaten gewaltsam in buddhistische Klöster eingedrungen sind und auch dort Mönche verhaftet haben.

Mit markigen Sprüchen springen US-Präsident George W. Bush und nahezu alle politischen Führer der westlichen Welt einschließlich der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel diesen friedlichen Freiheitskämpfern zur Seite. Doch ihre Forderung, das Militärregime von Myanmar müsse die Meinungsfreiheit der Menschen respektieren, wirkt auf kritische Betrachter ziemlich verlogen angesichts des elenden Zustands der Freiheitsrechte in manchem westlichen Land.

Franz-Josef Hanke

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